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12.09.2021, 18:36 Uhr | Robert King / CDU-KV-Rottweil
Jahreshauptversammlung der Jungen Union im Kreis Rottweil.
Gegen die Spaltung einer verunsicherten Gesellschaft
Marcel Kammerer neuer Vorsitzender der Jungen Union im Kreis Rottweil / Stefan Teufel: Lasst es krachen!
 
Marcel Kammerer aus Zimmern ist der neue Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU).
Neu gewählt als Kreisvorsitzender der Jungen Union Rottweil: Marcel Kammerer.
In Zeiten großer Herausforderungen, zahlreichen Verunsicherungen und tiefgreifender Änderungen stand auch bei der Jahreshauptversammlung der Nachwuchsorganisation der CDU im Sportheim in Zimmern ein Wechsel in der „Führungsetage“ und auch bei den verschiedenen Funktionen auf der Tagesordnung. Alles jedoch in gutem Einvernehmen: Fabian Faas, der den Verband zwei Jahre lang geführt hatte, trat nunmehr („nach einer sehr spannenden, aber durch die Pandemie auch schwierigen Phase“) ins zweite Glied zurück. Somit wurde Marcel Kammerer, der auch im Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Zimmern ist, zu seinem Nachfolger gewählt.
Und dieser setzte in seiner programmatischen Rede gleich auf  die Akzente, die sein Vorgänger und Stefan Teufel, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter und einst sieben Jahre lang ebenfalls Vorsitzender der Jungen Union gesetzt haben: „Es geht darum, die Interessen der jungen Menschen zu vertreten, sich für deren Belange einzusetzen, auf allen Ebenen.“ Schimpfen und nur reden bringe gar nichts, das Mittun ist entscheidend.“ So wie Stefan Teufel die Junge Union ermunterte: „Ihr sollt weiterhin die Hefe im Teig der CDU und auch in der Gesellschaft insgesamt sein.“ Gerade auch im lokalen Bereich, wo es darum gehe, den ländlichen Raum lebens- und liebenswert zu erhalten. „Wir konnten im Landtag die Landarztquote durchsetzen und zum Erfolg führen. Gegen alle anderen Parteien, die noch im Wahlkampf angekündigt hatten, sie wieder abzuschaffen.“ Doch der Einsatz und das Durchhalten habe sich gelohnt. Wie es auch gelungen sei, die Mechatroniker-Ausbildung in den Kreis Rottweil, nach Schramberg-Sulgen zu bringen.
Und mit dem Blick auf die zunehmende Verrohung in der Gesellschaft, auch auf die Auseinandersetzungen rund um die Bekämpfung der Pandemie und oft unversöhnlich aufeinanderprallender Meinungen, war in allen Beiträgen der Wille zu verspüren, Spaltungen zu verhindern und zu bekämpfen. So der neu gewählte JU-Kreisgeschäftsführer Felix Lehmann: „Wir machen Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Und dazu gehören das Zusammenführen und das Miteinander. Da haben Hass und Hetze und Ausgrenzung keinen Platz.“
Genau zwei Wochen vor der Bundestagswahl ist es der Jungen Union wichtig, „und wir wollen darum kämpfen“, dass auch in den nächsten vier Jahren eine Bundesregierung aus der Mitte heraus gebildet werden kann und uns ein linkes Bündnis erspart bleibe. Wobei die CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris von Schulz, die auch die Wahlen leitete, die Junge Union dazu ermunterte, ihren  Einfluss in die CDU geltend zu mache und mitzuwirken: „Denn ihr seid die Zukunft.“ Für die CDU und für eine ganze Gesellschaft in dieser so schwierigen und
unsicher gewordenen Lage. „Und genau darum ist es wichtig, mit einem klaren Kompass die
Zukunft zu gestalten.“ Gerne auch mit dem Dank von Stefan Teufel an Fabias Faas und seinem Appell  an den neu gewählten Kreisvorstand: „Lasst es krachen!“
 
Der neu gewählte Kreisvorstand der Jungen Union:
Vorsitzender: Marcel Kammerer
Stellvertreter: Carmen Jäger, André Kahlfus und Marco Kolic
Kreisgeschäftsführer: Felix Lehmann
Finanzreferent: Matthias Bronner
Schriftführer und Pressereferent: Sebastian Bayer
Mitgliederbeauftragte: Eva-Maria Lacher
 
Beisitzer: Benjamin Friedrich, Fabienne Ceglarek, Fabian Faas, Daniel Fleig, Robin Hengstler,
Marius Hirt, Moritz Krause, Matthias Ruthardt, Pascal Schneider und Marius Schuler.
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